Traumatherapie

Traumatherapie richtet sich an Menschen, die durch sehr belastende oder überwältigende Erfahrungen aus dem Gleichgewicht geraten sind und sich dadurch im Alltag eingeschränkt fühlen. Solche Erfahrungen können sehr unterschiedlich sein und sich zum Beispiel in anhaltender Angst, innerer Unruhe, Schlafproblemen, belastenden Erinnerungen oder Schwierigkeiten in Beziehungen zeigen.
Ich arbeite seit vielen Jahren schwerpunktmäßig mit Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, etwa im Zusammenhang mit Krieg, Flucht, sexualisierter Gewalt, Folter oder anderen einschneidenden Lebensereignissen. Diese langjährige praktische Erfahrung bildet die Grundlage meiner Arbeit. Ergänzend befinde ich mich in einer spezialisierten Psychotraumatherapie-Ausbildung nach den Standards der DeGPT, deren Abschluss für den Herbst 2026 geplant ist.
Ein wichtiger Teil der Traumatherapie ist es, zunächst für ausreichend Sicherheit und innere Stabilität zu sorgen. Dazu gehört, gemeinsam Wege zu finden, besser mit starken Gefühlen umzugehen, den eigenen Körper und die eigenen Reaktionen besser zu verstehen und sich im therapeutischen Prozess gut orientiert und ernst genommen zu fühlen. Sie behalten dabei jederzeit die Kontrolle darüber, was besprochen wird und wie gearbeitet wird.
Je nach individueller Situation kann es im weiteren Verlauf auch sinnvoll sein, belastende Erinnerungen gezielt zu bearbeiten. Dafür nutze ich unterschiedliche traumatherapeutische Methoden wie Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR), Resilienz – und Bindungsorientierte Traumatherapie (RebiT) oder die Narrative Expositionstherapie (NET). Ob, wann und in welcher Form eine solche Bearbeitung erfolgt, entscheiden wir gemeinsam und angepasst an Ihre aktuelle Stabilität, Ihre Lebenssituation und Ihre persönlichen Grenzen.
Die Traumatherapie kann als eigenständiges Angebot oder im Rahmen einer systemischen Psychotherapie stattfinden. Der therapeutische Prozess orientiert sich stets an Ihren Bedürfnissen, Ihrem Tempo und Ihren Zielen.